Skyrim

Kein Game in den letzten Jahren hat mich so gefesselt und mir bis jetzt so viel abverlangt (hauptsächlich soziale Kontakte, Famile, Verwandtschaft … also alles was ein Drachengeborener nicht braucht) wie Skyrim.

Mit lvl 20 dachte ich mir noch „Beim nächsten Durchspielen mach ich alles anders!“… 100 Stunden und 20 lvl später denke ich mir „Thalos lass es einfach ein Ende finden!“
Die Questreihen sind grandios. Winterfeste und die Gefährten in Weislauf sind sehr zu empfehlen.

Was mir besonders gefällt ist das Fehlen jeglicher Charakterklassen. Zur Auswahl stehen folgende Völker: Altmer (Hochelfen), Argonier (Echsenwesen), Bosmer (Waldelfen), Bretonen (Menschen), Dunmer (Dunkelelfen), Kaiserliche, Khajiit (Katzenwesen), Nord (Menschen), Orsimer (Orks) und Rothwardone (Menschen). Die einzelnen Völker haben alle ihre Vorzüge, z.b. sind die Khajiit ausgezeichnete Diebe und die Orks die besseren Kämpfer. Trotzdem soll das niemanden aufhalten nicht mit jedem Volk auch das zu spielen was er möchte.

Dem Spieler werden kaum Grenzen gesetzt.  Die Provinz Himmelsrand ist groß … sehr groß. Damit einem die Reisen nicht schnell langweilig werden, findet man an jeder Ecke eine Höhle, Festung oder Banditen-Verstecke, die man erforschen kann. Keine Angst, sollte man wegen einer Quest den Ort nochmals besuchen müssen, ist dieser natürlich wieder mit Gegner bestückt. Ein Highlight sind die Riesen, die mit Ihren Mammuts an gewissen Punkten auf der  Karte lagern. Ein fehlgeleiteter Pfeil, der für das Knie eines Gegners bestimmt war, aber aus Versehen ein Mammut oder einen Riesen trifft, und man hat ganz schnell noch zusätzliche, verdammt große Gegner am Hals. Mit steigendem Level bekommt man allerdings noch andere Probleme: Mir ist es schon öfter passiert, dass ich mich munter durch einen Dungeon geschnetzelt habe, nur um dann von einem Banditen oder Totenbeschwörer Anführer innerhalb von Sekunden zerlegt zu werden. Nach mehreren neuen Ansätzen und den ein oder anderen Strategie-Änderungen hab ich die dann auch gepackt.

Skyrim überrascht mich stets aufs Neue und immer wenn man denkt, es kann einen nicht mehr überraschen, wird man von irgendeinem Typen in einer Taverne zu einem Wetttrinken herausgefordert und man wacht in irgendeinem Scheiß-Tempel am Arsch der Welt auf. Diese Questreihe ist auch als „Hangover-Quest“ bekannt. So kleine Bonbons machen das Spiel liebenswert und sehr eigen. Kein Spielstand gleicht dem anderen. Die Skillung ist echt abgefahren. Während man in Oblivion noch durch Sternzeichen und Klassen eingeschränkt war, macht ihr jetzt einfach was Ihr wollt.

Dabei gilt immer noch: Je öfter Ihr Dinge benutzt, desto schneller steigt die betreffende Fertigkeit. Benutzt Ihr hauptsächlich einhändige Waffen, steigt eure Fertigkeit „Einhändig“ mit der Zeit.

Jede Fertigkeit kann durch regelmäßiges Verwenden auf 100 gebracht werden. Jede neue Fertigkeitsstufe bringt euch der nächsten Charakterstufe etwas näher, welche euch einen neuen Skillpunkt einbringt. Mit diesenm Skillpunkt könnt ihr euch neue Perks anschaffen. Viele Perks sind erst mit steigender Fertigkeitsstufe zu erwerben, daher macht es Sinn hin und wieder mal einen zu sparen, bis man die gewünschte Stufe erreicht hat. Außerdem könnt Ihr Magica, Gesundheit und Ausdauer (Ausdauer steigert Tragfähigkeit und auch die Anzahl der Attacken, die Ihr ausführen könnt. Attackieren und Sprinten verbraucht Ausdauer. Hab ich noch nicht erwähnt? Dann fehlt es im Blog! ). Dabei können ziemlich merkwürdige Kombinationen herauskommen. Ich zum Beispiel  habe einen Kaiserlichen der schwere Rüstung trägt, einhändige Waffen (hauptsächlich Äxte und Schwerter. Den Rest fand ich uninteressant) und Zerstörungsmagie geskillt. 2 Punkte habe ich auf Bogenschießen verteilt, damit ich zoomen kann. Insgesamt gibt es 80 Punkte die ihr für Perks ausgeben könnt, bei 251 möglichkeiten fällt die Wahl schwer. Achja … schmieden kann er auch und das recht gut.

Macht einfach was Ihr für richtig haltet und probiert etwas herum (denkt nur ans Speichern bevor ihr die Punkte verteilt) .

Theoretisch kann euer Char alles, nur ohne Boni wenn ihr keine Punkte darauf verteilt.

Skyrim ist ein sehr unterhaltsames Spiel und bietet weit über 100 Spielstunden! Solltet ihr irgendwas mit RPGs anfangen können, darf Skyrim nicht an euch vorbei gehen. Die Atmosphäre ist exzellent. Der grandiose Soundtrack tut sein übriges.

Unser „Mit-Beefer“ Marcel spielt es auch auf der PS3 und beschwert sich über verbuggte Quests. Bestätigen kann ich das nicht. Alle Quests die bei ihm nicht funktionieren  liefen bei mir einwandfrei. 

Also Bethesda! Patchen! Und ihr holts euch aus der Videothek und zockt es an!

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4 Antworten zu Skyrim

  1. Pingback: It’s a long road … | Wambologen

    • Wambologen schreibt:

      (Christian-Comment) Hervorragend, kannte ich noch gar nicht 😀 keine üblen Schwertskills von dem Typen, find ich. Aber dazu kann David mehr sagen 😉

  2. Pingback: Und sie holen mich doch immer wieder ein … | Wambologen

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