Umzug, Einrichtung eines Refugiums und dennoch habe ich überlebt.

Hallo Freunde des z0ck0rns,

lang hörte man nichts von mir, doch nun bin ich wieder da und berichte von Diesem und Jenem.

Ihr fragt euch bestimmt: „Warum sind die Wambologen in letzter Zeit nur mit 50% unterwegs?“

Ich sags euch:

Ich bin in eine neue, ansprechende Wohnung gezogen und nutze mein Erspartes, um mir wieder ein Entertainmentzimmer anzulegen, welches ich in meiner Zeit in Wuppertal sehr genossen habe.  Das Zimmer ist im Kellergeschoss des Hauses und misst ca. 18 m². Die blau tapezierte Wand wurde einfach mit (dunkel-) weiß überstrichen und Laminat verlegt. Mein LG mit 119 cm Diagonale an die Wand gehängt …

…und Ikea geplündert.

Erst habe ich mich gegen die Expeditreihe gewehrt, aber die Menschen um mich herum haben mir alle dazu geraten und ich bin jetzt der Meinung, dass alles andere ein Fehler gewesen wäre.

Da die Wände etwas kahl wirkten, hab ich noch etwas doch sehr nerdigen Wandschmuck anfertigen lassen.

Dazu noch 2 Sitzsäcke (mit Lehnen, Knüller!) vom Obi, PS3 und Anlage aufgebaut. Eine Vitrine für Actionfiguren und anderen coolen Kram.

Mein Gamer-/Film-Zimmer ist jetzt weitestgehend fertig. Ein Läufer für den Boden muss noch her, da man doch schnell kalte Füße bekommt.

Was würdet Ihr noch reinbringen? Was meint Ihr, was unbedingt noch rein muss?

Ideen und Verbesserungsvorschläge sind erwünscht!

Doch dies war nur der erste Teil meines Blogs. Denn es passierte Folgendes.

Ich warf mich in einen  Sitzsack und wollte mal wieder das Pad glühen lassen, doch irgendwie fand ich nichts, was mich aus dem Sack werfen wollte. Gelangweilt machte ich den PSN-Store auf und DA sah ich es. Seitdem ich das erste Mal davon gehört  hatte, ließ es mich nicht mehr los. Für die X-Box schon lange raus, aber noch nicht als Download für meine geliebte Daddelmaschine verfügbar.

Kreditkarte gezückt und über Nacht laden lassen, um dann am nächsten Abend voll durch zu starten.

Unser namenloser Charakter hat bereits einiges durchgemacht, als wir die Kontrolle übernehmen, denn er ist beinahe ein Jahr lang zu Fuß, nur mit einem Rucksack, einem Seil und einer Pistole ohne Munition durch die von dem „Ereignis“ zerstörte Welt gewandert, bevor er in seiner Heimatstadt Haventon  ankommt, um Frau und Kind zu suchen. Was auch immer das „Ereignis“ war, es hat seine Spuren hinterlassen. Erdbeben haben Skyline von Haventon sichtbar zu Kleinholz verarbeitet, Staubstürme peitschen durch die Straßen, die Überlebenden verstecken sich in verlassenen Bürogebäuden oder in den U-Bahnschächten.

Mein Apokalypse-Herz weitete sich zu einem saftigen Steak! (frei nach Helge Schneider)

Und das Obwohl I am alive nur 720p unterstützt. Aber genau diese Unschärfe auf große Distanz, die kaum vorhandene Musik und die sehr tristen Farben (wenn man überhaupt von Farben sprechen kann) geben dem Spiel jede Menge Charme.

Das Gameplay tut sein weiteres. Ubisoft hat mal wieder ein „Kletterspiel“ herausgebracht.

Aha! Ein Apokalypse Assassins Creed! – Weit gefehlt!

Während ihr Altair und co. einfach stundenlang an irgendeinem Hausvorsprung hängen lassen konntet, geht hier unserem Helden schnell die Puste aus, die leider eine lächerlich schnelle Regenerationsphase hat. Kommt ihr nach einer längeren Klettertour oder einem Ausflug durch die Straßen von Haventon, in denen der Staub so dicht ist, dass man kaum atmen kann und jeder Schritt eure Ausdauer verbrennt,  an einem zum Ausruhen geeigneten Vorsprung  über dem Staub an, tut unser Held nach 1-2 Sekunden Pause einfach mal so, als wenn nix gewesen wär. Kritisch wird’s erst, wenn Ihr euch verklettert habt oder die Entfernung zum nächsten, Päuschen geeigneten, Vorsprung verschätzt habt oder Ihr keinen mehr der extrem rar gesäten Kletterringe übrig habt und sich gerade der letzte Rest Ausdauer verabschiedet. Der „Kraftaufwand“ der von hysterischen R1 drücken begleitet wird, lässt den Maximalwert eurer Ausdauer Schrumpfen bis das sich eure Figur nicht mehr halten kann und Ihr in die Tiefe stürzt.  Solltet Ihr es dennoch geschafft haben, mit angeschlagener Ausdauer am Ziel anzukommen, könnt Ihr das, euch verlorene, Maximum  mit Items wie Wasser und Nahrung wieder herstellen.

Aber es geht nicht nur ums Klettern. Da Menschen in extremen Situationen oft zu vollkommenden Arschlöchern mutieren, sind nicht alle immer gerade begeistert, einen Fremden zusehen. Manchmal ist es schwer Menschen, die ihre Familie beschützen wollen oder einfach nur Angst vor den durch Haventon ziehenden Gangs haben von den wirklichen Angreifern (die übrigens ausschließlich menschlicher Natur sind, an Mutanten oder gar Zombies ist nicht zu denken) zu unterscheiden.

Die Kämpfe sind oft eine echte Herausforderung, denn die Angreifer kommen immer in Gruppen mit Anführern, die sich nicht so leicht mit einer (ungeladenen) Waffe einschüchtern lassen. Sind diese aber ausgeschaltet, geben die anderen Angreifer auf oder geben einem die Chance sie, a la  300, in eine Felsspalte zu treten oder mit der Machete abzustechen.

Was Waffen angeht ist das Spiel genauso realistisch wie in allem anderen. Wir haben von Anfang an eine Pistole, bekommen sehr schnell eine Machete und sogar, wenn man die Augen offen hält und beharrlich bleibt, eine Shotgun. Gegen Ende bekommt man noch einen Bogen mit einem Pfeil den man immer wieder verwenden kann (man findet noch einen 2ten Pfeil … wo?… selber suchen! Ich glaub es schneit …).

Jede verschossene Kugel tut einem weh, da diese furchtbar selten sind wie alles in I am Alive. Während man sich durch die Staubigen Straßenschluchten von Haventon bewegt, findet man zwar hin und wieder Vorräte, aber reich wird man nicht.  Dazu kommt, dass man hin und wieder auf einen von 20 in Haventon verteilten Hilfsbedürftige trifft, die, wenn man ihnen etwas von seinen Schätzen abgibt, Informationen zum möglichen Verbleib der gesuchten Liebsten preisgeben.

Es tut mal gut ein Game mit Apokalypse-Hintergrund zu spielen, ohne dass man Tausende von Untoten oder ganze Clans von Mutanten auslöschen muss. I am alive macht Sau viel Fun und lässt sich öfters spielen. Denn je nach Geschwindigkeit, benutzten Items usw. wird ein Score errechnet, der in einer Online-Rangliste eingetragen wird. Genau das Richtige für alle Highscore-Jäger.

Warum ich so lange gebraucht habe?

Diablo 3 und Shogun 2 (ich weiß, Letzteres ist etwas älter, aber jetzt habe ich die Möglichkeit, dank „Dell XPS 15“ Angebot)  kamen mir dazwischen aber das geh ich das nächste mal an.

Das war´s auch erstmal wieder. Adios bis zum nächsten mal!

PS: Denkt an die Kommentare!

(Bilder meiner Bude von mir(sorry wegen der Quali), I am alive von Computerbild)

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6 Antworten zu Umzug, Einrichtung eines Refugiums und dennoch habe ich überlebt.

  1. Brummbaer81 schreibt:

    Sieht nett aus, aber ein Kühlschrank fehlt. So ein schicker kleiner Kühlschrank gehört ins Film/Spielzimmer.

    • Wambologen schreibt:

      (Christian-Comment) Da haste Recht, hab ich David auch schon gesagt. Im Moment noch nicht nötig, weil dieses Zimmer im Keller ist und deswegen gut gekühlt 🙂 aber später, im Sommer … !!!

    • Wambologen schreibt:

      (David-Comment) Richtig. Xpedit von Ikea gibt noch einen netten Winkelschreibtisch her (Ich nenne Ihn einfach mal so). Wollten den als kleine Theke verwenden. Ein Kühlschrank darf dabei natürlich nciht fehlen. Muss sonst immer hochlaufen um Bier zu holen. 😀

  2. injectable steroids schreibt:

    Ich dachte, ich würde Ihnen ein paar Zeilen zu erzählen Sie Ihren wambologen.wordpress.com wirklich rockt! Ich habe für diese Art von Informationen für eine lange Zeit gesucht .. Ich gehe normalerweise nicht auf Beiträge antworten, aber ich werde in diesem Fall. WoW terrific toll.

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