Dafuq, ernsthaft, dafuq. KUNST.

Grüße!

Ich weiß nicht so recht, wie ich gesittet über dieses Thema sprechen soll. Ich meine, Toleranz ist ja so eine schöne Sache, und ich finde sie selbst wirklich großartig. Aber manchmal kommt man an einen Punkt, da muss man Grenzen ziehen!

Christian spieltWas ist der Stein des Anstoßes? Also, gar nicht so lange her. Bei einer gemütlichen Skype-Session mit dem Marcel wühlte ich unbedarft bei Steam. Und stieß auf ein brandneues Spiel mit einem für mich unaussprechlichen Namen:

Bientôt l’été

Bevor ich wieder die Fassung verliere, lest euch den (englischen) Beschreibungstext von Steam durch.

„Bientôt l’été is a videogame for two players. Two players who pretend to be lovers. They pretend to be lovers separated from each other by lightyears of deep space. They have lonely walks along the shore of a simulated ocean, thinking wistful thoughts of each other. Thoughts from ancient Earth literature by Marguerite Duras.

The empty beach, the strong wind, the gentle music and a small colony of electric seagulls are their only companions. Yet their heart is full and their mind confused. Walk along the shore, until they meet the emptiness.

When it all becomes too much, they run towards each other. Enabled by intergalactic networks, they touch each other’s holographic bodies in cyberspace. A surreal game of chess becomes the apparatus through which they, man and woman, can talk. The words they have were given to them, as they have always been to lovers everywhere.

The sea remains, tugging at their hearts when not at their hairs and clothes, as it itself is tugged by the virtual moon. And as great as the desire for the other may be, they cannot stay away from the wind and the waves and the sand. Every time they find a new treasure. An abandoned tennis field. An heap of coal. A dead dog. Ordinary. Absurd. Meaningless. Yet comforting.

Enter a café, exit a villa, enter a casino, exit the ruin of an ancient colonial mansion. We know this is not real. So it doesn’t surprise us. Nothing surprises us. It doesn’t matter when you feel the pain of love. Of being in love, of falling in love, of leaving in love. There is no such thing as time. There is only love. And it never stops. No matter how much it hurts.“

 BientotIST ES NICHT FURCHTBAR!
Als hätten wir mit Dear Esther nicht schon genug von diesem Wahn, nein, jetzt müssen wir auch noch so etwas tolerieren.

Ist es damit nicht genug, so rühmt sich dieses Kunstwerk mit zwei Trailern auf Steam, von denen einer mehr ruckelt als der andere. Es kostet übrigens nur 9,99 €, falls ich irgendjemanden gerade dazu animiert haben sollte, sein Geld dafür auszugeben.

Aber ruhig, ganz ruhig. Toleranz ist eine schöne Sache. So hat ja jeder seinen eigenen Geschmack. Und unterschiedliche Menschen finden unterschiedliche Dinge toll.

Aber das heißt nicht, dass man sie deswegen nicht irgendwo einsperren kann (da fällt mir ein, Batman: Arkham Asylum ist ein wirklich fabelhaftes Spiel).

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