Und sie holen mich doch immer wieder ein …

Ich geb’s zu, bei mir gibt es einige recht merkwürdige Kategorien, in die meine Spiele unterteilt sind. Da wären solche, die ich alleine nie spiele, sondern immer nur im Koop (zum Beispiel Left 4 Dead 2, Saints Row oder Borderlands 2), Spiele, die ich ein, vielleicht auch zwei Mal durchspiele und dann eigentlich nicht mehr anfasse (Darksiders) oder Spiele, die ich anspiele, mir vornehme, sie unbedingt noch weiter zu spielen und dann doch irgendwie liegen lasse (Dishonored, BioShock Infinite, Deadpool). Natürlich gibt es auch die „Irgendwann im Steam Sale gekauft und noch nichtmal installiert“, die schon zu den kleineren Kategorien gehört.
Und dann die kleinste. Die Spiele, die ich schon ewig spiele, teils durch habe, teilweise auch nicht, und zu denen ich immer und immer wieder zurückkehre.

Die kleinste Kategorie deshalb, weil es bisher nur zwei Spiele gibt, die es da rein geschafft haben. Das tatsächlich aus verschiedenen Gründen.
Bevor ich jetzt aushole und erzähle, welche Spiele es mir da so angetan haben, vielleicht generell mal diese Kategorie in Kurzform vorgestellt: Wie der Titel sicherlich schon aussagt, sind das nicht Spiele, die ich über fünf Jahre jeden Tag durchspiele. Tatsächlich können diese Phasen ab und an auch nur ein oder zwei Tage anhalten. Fakt ist aber: Egal wie viel Pause dazwischen liegt, irgendwann packt es mich dann doch wieder für einen längeren Zeitraum.

Der jüngst in diese Riege aufgestiegene Titel ist Skyrim. Die Anfangszeit war schon hart, jede freie Minute habe ich Himmelsrand unsicher (oder doch sicherer? Auch egal!) gemacht. Irgendwann hatte ich dann, wie das nach einer gewissen Zeit nunmal ist, keine Lust mehr und habe mich wieder anderweitig beschäftigt, bis ich irgendwann entdeckt habe, dass man Skyrim ja auch mit Mods vollhauen kann. Für mich gibt es einfach viel zu viel zu tun und viel zu viel zu entdecken. Mittlerweile hänge ich also bei 260+ Spielstunden, grade aktuell wieder in einer Phase, in der ich ein recht aktiver Dovahkiin bin. Weitere Gründe, warum Skyrim toll ist, hat aber auch David schon in seinem Blog geschrieben.

Gestartet hat diese Kategorie mit einem MMO, bei dem ich selbst es grade am Anfang am aller wenigsten erwartet hätte. Wer sich meine Vorstellung durchgelesen hat, ahnt es vielleicht schon, ich schreibe von Metin2.
Ich geb’s zu, anfangs war ich überhaupt nicht überzeugt, was wohl auch daran lag, dass ich jemandem hinterhergerannt bin, der schon deutlich mehr Ahnung hatte als ich, und ich mir entsprechend wie der Noob vorgekommen bin, der ich wirklich war. Das war 2008. Damals waren die Server noch alle mit lauter Leuten voll, die von nichts bis wenig eine Peilung hatten. Es wurde viel in Gruppen gemacht, das Equipment war schlecht und so weiter.
2010 habe ich die erste wirkliche Pause eingelegt, bin mit meinem damaligen Charakter aus meiner Gilde raus – das komplette Programm eben. Nach zwei Monaten hat es mir dann trotzdem gefehlt, anderer Char, selbe Gilde, nach nicht einmal drei Monaten das selbe Spiel.
Durch Freunde habe ich mich dann nochmal aufraffen können und in einer anderen Gilde eine Weile gespielt, danach wieder Inaktivität. Zwischendurch nochmal Charakter zurückgewechselt.
Dann kam ein neuer Server, auf dem viele Freunde von mir anfangen wollten, ich mit. Das ist vielleicht sechs Wochen gutgegangen, dann kam Weihnachten und danach die Lustlosigkeit.
Nach etwa einem halben Jahr, also Mitte 2011 dann, wieder durch eine Freundin angeregt, etwas Aktivität. Auch da das gleiche Spiel, neue Gilde, viel Spaß, viel Aktivität. Irgendwo Ende 2012 bröckelte das dann aber auch wieder ein, was mich zu der Aussage in der Vorstellung führte, ich habe mit MMOs aufgehört.

Nach diesem Jahr Weihnachten kann ich diesen Satz wohl wieder streichen, mich hat es doch wieder erwischt. Nach einem Jahr bin ich wieder zurück auf meinem Server und gehe einer neuen Gilde auf den Senkel.
Tatsächlich ist es so, dass bei mir der Spielspaß in Metin zu einem großen Teil mit den Leuten steht und fällt. Liest man sich im Metin-Forum etwas ein, wird oft eine unfaire und unfreundliche Community beschrieben. Und tatsächlich ist es auch oft so, dass man erst angeschnorrt wird und, sobald man wenig oder garnichts zu geben bereit ist, aufs gröbste beleidigt wird. Auch kann sicherlich jeder Lieder davon singen, stundenlang durch diverse Maps gejagt und immer wieder gekillt zu werden. Gerne werden auch Fake-Charaktere erstellt, um an das Equip von Spielern zu kommen.
Hört sich schrecklich an? Ist es oft genug auch. Und ja, es sind mehr, als ich in anderen Spielen erlebt habe. Auf der anderen Seite gibt es aber mehr als doppelt so viele wirklich nette, offene und hilfsbereite Spieler, mit denen man über solche Versuche, anderen das Spiel zu vermiesen, lachen kann. Und genau diese Spieler sind es, die mich immer wieder zurücktreiben.
Auch das PvM-System finde ich in Metin recht interessant. Es ist nicht das übliche 1vs1, sondern man kann gefühlt 100 Gegner auf einmal plattmachen. Und das bei richtigem Equip auch ohne sich groß konzentrieren zu müssen, man kann also problemlos nach Hause kommen, und völlig fertig Metin anschmeißen und trotzdem noch zu seinem Erfolgserlebnis haben.

In diesem Sinne:

Habe ausgequietscht.

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