PlayStation 3 – Christians 15

Grüße!

Seit 2010 habe ich sie nun, und langsam geht ihr Zyklus zu Ende. In ihrem insgesamt jetzt schon 8. Jahr zählt die PlayStation 3 bald zu den Konsolenveteranen, doch solange ihr Nachfolger immer noch nicht ordentlich mit WIRKLICH guten Spielen versorgt wird, gehört die gute  „Playse“ längst nicht zum alten Eisen.
Und während ich vergnügt an Dead Island (von David geliehen) sitze, ist es langsam an der Zeit, meine persönliche Top 15 auszurufen. Ich weiß, Top 10 ist das gängigere Format, aber ich konnte mich einfach nicht entscheiden. Dabei waren die vorderen Plätze sehr leicht zu vergeben, danach musste ich jedoch echt grübeln.

Christian spieltMal sehen – vielleicht bekomme ich auch David dazu, sich eine solche Liste auszudenken. Ich kann jetzt schon sagen, Fifa wird sich darauf nicht finden. Hat es übrigens auch nicht auf meine geschafft, allerdings nur knapp.
Von Carolin dürfen wir so schnell keine PS3-Charts erwarten, unser Gamebabe hat ihre erst seit kurzem!

15: Vanquish
Vanquish ist pure Action. Ein Hochgeschwindigkeits-Deckungsshooter in einem Kampfanzug, der selbst Iron Man neidisch machen würde – die in der Zukunft angelegte Story reißt jetzt keine Bäume aus (Splittergruppe der Russen erobert Riesenmikrowelle und löscht San Francisco aus, Amis schicken Iron Man und 1.000 Kriegsschiffe, um das Weltraumküchengerät zurückzuholen), aber das war mir sowas von egal. Das Pad rumblet fast ununterbrochen, gegnerische Roboter werden immer größer, Explosionen immer lauter und die One-Liner immer zotiger.
Ein Spaß für die ganze (männliche) Familie!

14: Transformers: Untergang von Cybertron
Lizenz-Versoftungen taugen nichts. Insbesondere die berüchtigten „Spiele zum Film“ zeigen das immer wieder – doch dann und wann kommt jemand auf die Idee, eine Lizenz für etwas eigenständiges zu nutzen. Schaut euch nur die Batman-Arkham-Spiele an, oder natürlich die beiden Cybertron-Games (Kampf um Cybertron, Untergang von Cybertron). Im Gegensatz zu den Film-Pendants handeln diese beiden Titel – gut, das kann man den Namen schon entnehmen – von einer Zeit weit in der Vergangenheit, als der Krieg auf dem Heimatplaneten der Transformers noch tobte. Beide Spiele erlebt man abwechselnd aus der Sicht der bekannten Autobots und Decepticons und in diesen 3rd-Person-Shootern wird ein Knaller nach dem anderen gezündet. Kurzweiliger Spaß pur, Teil 1 bietet sogar eine Online-Koop-Kampagne für bis zu drei Leute!

13: NHL 13
EA Hockey auf dem Mega Drive war eines meiner Lieblings-Spiele in den 90ern. Mit einem der Nachfolger, irgendwas um NHL 2000 herum, hatte ich ebenfalls jede Menge Spaß, vor allem dank des Figuren-Editors, der es ermöglichte, Fotos auf Spieler zu pappen.
Klar, mein eigenes musste herhalten, aber auch Katzen, Darth Maul und andere Gestalten fanden sich so auf dem Eis wieder.
Leider gehen solche Spielereien heute nicht mehr, und für mich vollkommen unverständlich unterstützt NHL auch kein EA Game Face (anders als Fifa!), das wirklich tolle Ergebnisse liefert (siehe hier). Egal, NHL ist dennoch ein Wahnsinns-Sporttitel. Witziges Detail: Mp3s können eingenfügt werden, die dann in verschiedenen Situationen – z.B. bei Toren – abgespielt werden.

12: Tomb Raider
Mit Tomb Raider hab ich früher nicht wirklich was anfangen können. Zum ersten Teil – oder wars der zweite? – habe ich die Demo angetestet, aber es hat sowas von überhaupt nicht gezündet. Also ignoriert. Komplett.
Bis zum Reboot … Nora Tschirner, eine interessante Story und eine Lara Croft, die so viel auf die Schnauze kriegt wie nie zuvor, hm!

11: Red Dead Redemption
Als Kind haben mich untypischerweise Western sowas von überhaupt nicht interessiert. Spiel mir das Lied vom Tod, Zwei glorreiche Halunken, Die glorreichen Sieben – all das sind Filme, die ich erst verdammt spät gesehen habe. In meiner Western-Phase, als ich mich bei reBuy schön mit den alten Schinken eingedeckt hab. Und genau in dieser Phase erreichte mich plötzlich dieses Juwel: Der Nachfolger zu Red Dead Revolver, oder auch GTA im wilden Westen. Letzteres trifft es sehr gut, wie ich finde, denn wer GTA 4 vorher gespielt hat, kommt sofort mit RDR zu Recht. Die Steuerung ist gleich, das Interface ist gleich, die Missionen laufen ähnlich ab, statt Autos gibt es Pferde (die man selber einfängt und zureitet) und die Stadt … ist natürlich ein bisschen kleiner als Liberty City. Dafür gibts eine gewaltige Prärie, unglaublich viele Tiere und sogar Duelle.
Viele feiern RDR für seinen Soundtrack. Ich selber finde ihn nicht schlecht, doch steht er so gnadenlos im Schatten der Morricone-Klassiker (hört, hört und hört), dass er mich nicht mehr wirklich mitreißen konnte. Njoah, Qualitäten hat das Spiel auch so genug.

10: Mass Effect
Eigentlich unfair: Ich habs auf der PS3 noch gar nicht groß gespielt. Die ersten beiden Teile hab ich fertig, zumindest auf dem PC, und gerade beim Sequel hatte ich dauernd das Gefühl, dass es sich auf Konsole besser spielen muss.
Ist halt so ein Mammut-Projekt … am PC hab ich schon jeweils 50 Stunden damit verbracht.
Es bietet aber auch ein Universum, das so groß und so toll ausgeschrieben ist, dass es anderen wie Star Trek oder Star Wars an sich in nichts nachsteht!
Und nein – ich weiß natürlich immer noch nicht, wie das Ende von Mass Effect 3 aussieht. Hab mich bis heute nicht spoilern lassen.

9: Dead Space
Mutant Zombies from Outer Space! Wäre dieser EA-Knaller ein 50er-Jahre B-Movie, wäre genau das sein Titel. Brachte David dazu, wie ein Mädchen zu schreien. Glücklicherweise, während ich ihn am Telefon hatte, sonst hätte ich davon vermutlich gar nichts mitbekommen.
Das Bergbauschiff Ishimura meldet sich nicht mehr. Also wird der Spieler in Form von Techniker Isaac auf einem kleinen Rettungskreuzer hingeschickt, wo er miterlebt, wie die Hölle losbricht.
Der Horror des ersten Teils der Trilogie ist echt sehr intensiv, die Atmosphäre nicht zuletzt dank des nervenzerreißenden Soundtracks zum Schneiden dicht. Schonungslose Brutalität, groteske Missgestalten und eine Soundkulisse, die einem echt am Verstand nagt – vielen Dank auch!
Teil 2 war dann wesentlich actiongeladener, Teil 3 punktet mit einer wunderbaren Koop-Kampagne.

8: XCOM: Enemy Unknown/Enemy Within
XCOM gehörte in den 90ern zu meinen bleibendsten Erinnerungen, was PC-Spiele angeht. Und das, obwohl ich nur zugesehen hatte. Ich denke, meine Vorliebe zu Rundenstrategie dürfte sich hiermit gefestigt haben. Dank HotU habe ich es später selber nochmal nachholen können, bevor 2012 wie aus dem Nichts dieser Reboot kam. Eines der ganz wenigen Spiele, das ich mir 2x kaufen musste. Und tatsächlich: Es spielt sich an der Konsole dank Gamepad besser als mit Maus + Tastatur. Sitze gerade an meinem 4. Durchlauf, der erste mit dem umfangreichen Add-On Enemy Within, den ich für einen der besten DLCs aller Zeiten halte. Zu einem der besten Spiele der letzten Jahre!

7: Uncharted 3
Uncharted hab ich lange nicht angefasst. Ich habe früh die Demo zu Teil 1 probiert, doch ich wurde damit echt nicht warm. Klar, es sah verdammt hübsch aus, nur war „Drakes Schicksal“ schon ein wenig gealtert, vom Gameplay her. Auch hat mich der oberflächlich gesehen recht generische Held der Serie absolut nicht interessiert.
Aber ich konnte ja meine Sammelfinger nicht stillhalten, als ich alle 3 Spiele günstig bei reBuy gesehen hab.
Wenn ich sage, dass ich mich durch den ersten etwas quälen musste, ist das vielleicht ein bisschen zu hart. Er hat Laune gemacht, war unterhaltsam, und das Helden-Duo aus dem jungen Abenteurer Nathan Drake und seinem Mentor und Freund Sully war unheimlich sympathisch.
Erst das Sequel zündete dann das Feuerwerk, um mich endgültig zu überzeugen. Bei Uncharted redet irgendwie jeder über die Grafik … was soll ich sagen, vollkommen zu Recht, auf Konsolen dieser Generation sucht sie echt Ihresgleichen. Was mich jedoch gepackt hat, war die totale Kino-Atmosphäre. Uncharted macht so viel Spaß wie ein guter Indiana Jones-Film!
Für mich persönlich war Teil 3 die Krönung. Einer der besten Anfänge aller Videospiele, ein richtig cooler neuer Nebencharakter, die bisher tollste Bösewichtin der Reihe und ein wahnsinnig atmosphärischer Wüstenpart, den ich wieder und immer wieder gespielt hab, weil er so großartig ist.
Greift der Horstbox-Spieler zu Ryse, um zu zeigen, was seine Konsole so abliefern kann, greife ich zur Wüstenszene von Uncharted 3.

6: Heavy Rain
Spoiler blabla bla Spoiler, bla bla Spoiler bla bla blabla Spoiler, bla.
Verdammt nochmal, wie spreche ich über Heavy Rain, ohne denjenigen, die es nicht kennen, den Spaß zu versauen?
Heavy Rain ist eine Mischung aus interaktivem Film und Adventure. Bei Hatern verschrien als reine selbstablaufende Zwischensequenz mit QuickTimeEvents – was nicht stimmt. Ich hab mal gelesen, dass vielleicht ein Drittel des Spiels QTE enthält.
Es ist ein Thriller, der verschiedene Elemente von Filmen wie Sieben oder Saw vereint: Der sogenannte Origami-Killer entführt Kinder, die immer eine Woche später tot aufgefunden werden. Als Spieler übernimmt man die Rolle von 4 verschiedenen Figuren, die man mehr oder weniger erfolgreich durch die Geschichte bringt. Scheitern kann man eigentlich kaum – nichtmal unbedingt, wenn eine oder gar mehrere der Hauptfiguren sterben.
Pflichtlektüre für alle PS3-Besitzer.

5: Valkyria Chronicles
Zum Glück muss ich hierzu nicht mehr viel sagen, hab an dieser Stelle ja lang und breit erklärt, was dieses Rundenstrategie-Spiel für mich zu einem der wichtigsten und besten Titel der PS3 macht. Allein seine völlige Einzigartigkeit lässt ihn schon herausstechen.

4: Killzone 3
Bestechend schöne Grafik, ein grandioser Soundtrack, eine extrem männliche Bro-Story und eine abwechslungsreiche Kampagne, die alles bietet, was man von verschiedenen Ego-Shootern kennt. Mal bahnt man sich mit Sturmgewehr und Schrotflinte den Weg durch die widerstandsfähigen Space-Nazis, mal schraubt man in der Stealth-Mission den Schalldämpfer auf die MP, dann wiederum setzt man sich in einen Hochgeschwindigkeits-Walker, nachdem man sich in einer Railgun-Sequenz in einem Panzer feindliche Fahrzeuge vom Hals geballert hat. Die Sniper-Mission darf genausowenig fehlen wie der Kampf von einem Jetpack aus – und endet in einer brachialen Raumschlacht.
Ganz besonderes Erlebnis: Zusammen mit einem Move-Controller und dem Sharp Shooter Gewehraufsatz bekommt man ein Spiel wie kein Zweites – es dauerte zwar die ein oder andere Stunde, bis ich die Steuerung verinnerlicht hatte, dann bekam ich allerdings einen Ego-Shooter mit einer nie dagewesenen Präzision und Intensität!

3: Castlevania: Lords of Shadow
Heavenly Sword, God of War, Bayonetta, Devil May Cry – all das sind Hack’n’Slay-Adventures, die sich in meinen Augen eine Gemeinsamkeit teilen: Kennst du ne Hand voll verschiedener Kombos, reicht das für das komplette Spiel (Beispiel GoW: Quadrat, Quadrat, Dreieck für die ganze Trilogie).
Und dann kam Lords of Shadow. Selbst auf normalem Schwierigkeitsgrad forderte es von mir für fast jeden Gegnertyp eine eigene Taktik. Alle Achtung!
Sicher einer der für mich schönsten Soundtracks, und fantastisch aussehen tut Castlevania natürlich auch.

2: Grand Theft Auto V
Schnell wurde mir klar, dass GTA V sich einen Platz ziemlich weit vorne auf so einer Liste sichern müsste. Klar, GTA IV war toll und noch beeindruckender als damals der 3. Teil auf dem PC. Irgendwie fehlte was … bloß was? Ich kanns jetzt immer noch nicht sagen, ich müsste es mal wieder spielen.
Was mir sofort fehlen würde: Die Möglichkeit, ständig zwischen 3 verschiedenen Charakteren zu wechseln. Ich war erst sehr skeptisch und dachte, genau dieser Punkt könnte GTA V das Genick brechen, aber genau das Gegenteil ist der Fall.
Ich glaube jedoch, der wirkliche Grund, warum der fünfte Teil so ein Dauerbrenner für mich ist, ist der Online-Part. Endlich bietet GTA eine riesige Spielwiese für uns Lausebengel – egal, ob wir uns aus dem Helikopter stürzen und an Fallschirmen durch Ringe fliegen, oder ob wir ein dickes Flugzeug klauen, oder einer im Kampfjet uns daran hindern will, dass wir im Moped von A nach B fahren. Besonders emotional wird es, wenn wir uns Wettrennen liefern und einer von uns (ähem …) versehentlich (ähem …) den David von der Straße schubst.
Sorry, manchmal keine Absicht!

1: The Last of Us
Zunächst flog es vollkommen unter meinem Radar. Ich weiß noch, wie ich mit einem Kollegen den ersten Gameplay-Trailer geschaut habe und wir über das sehr variantenreiche Nahkampfsystem gestaunt haben, als in den richtig dreckigen, harten Prügeleien der Protagonist kompromisslos alles von der Tischkante bis zum rumliegenden Ziegelstein benutzte, um seine Gegner zu überwinden.
Danach hab ich mich kaum noch drüber informiert. Als es sich allmählich abzeichnete, dass da wohl der letzte große Knaller für die PS3 rauskommen würde, fasste ich den Entschluss, endlich wieder Geld für ein brandneues Spiel auszugeben (und mich nicht immer nur bei reBuy zu bedienen). 37 € hat es mich letztlich gekostet, über eine geschickte Tauschaktion bei Gamestop (genauso hab ichs mit GTA V und einigen anderen Titeln gemacht).
Junge.
Ich weiß nicht, TLoU ist so ein Spiel, über das ich gar nicht viele Worte verlieren will, da jeder Spoiler einfach gemein ist.
Leute: Informiert euch NICHT. Kaufen. Uneingeschränkt. Bei Nichtgefallen einfach eintauschen/verkaufen, das Teil verliert so gut wie nicht an Wert.
Eines der wenigen Spiele, wo es sich lohnt, es ein zweites Mal zu kaufen – für die PS4.
Tipp – DLC hinterher spielen!
Und unterschätzt den Multiplayer nicht, im Team mit 3 anderen Kumpanen macht er überraschend viel Spaß.
Achja, falls es nicht angekommen ist … Spiel des Jahrhunderts! Gut, dass Jagged Alliance 2 von ’99 ist.

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