Umbasa – oder die sechs Phasen eines Demon’s Souls Spielers

Grüße!

Es gilt als eines der härtesten Games der Moderne, bereits nach dem Tutorial und dem unvermeidlichen Tod darin trennt sich die Spreu vom Weizen. Die, die es länger gespielt haben, lieben es, und die, die es nicht lieben, spielen es nicht länger.
Es geht natürlich um Demon’s Souls, dem von From Software für die PS3 entwickelten Rollenspiel, das vor einer Woche seinen vierten Geburtstag hatte.
Doch was für ein DS-Zocker bin ich? Einer, der es liebt, oder einer von den anderen?
Ich bin in Phase 3 …

Christian spieltDer größte Teil, tatsächlich deutlich über 90% (nach meinen Schätzungen) der Demon’s Souls-Spieler durchläuft die gleichen sechs Phasen. Wobei ich die letzten drei gar nicht kenne, aber ich finde es nur logisch.
Bei Dark Souls, dem geistigen Nachfolger, dürfte es ganz ähnlich laufen. Nagelt mich nur nicht drauf fest.

PHASE 1
„Demon’s Souls … ja meine Güte, ist doch nur ein Spiel. So hart wirds schon nicht sein, die labern bestimmt alle nur.“

PHASE 2
„VERDAMMTES DRECKSSPIEL -.- Ich rühr dich NIE WIEDER an!“

PHASE 3
„Ach komm … du hasset nich RICHTICH probiert, du muss dich einfach nur ma konzentriern, und dann klappt dat schon! Ich installier dat jetz einfach nochma …“

PHASE 6
„David! Komm lass ma nach Tokyo, ins Dark Souls Cafe!“

Ganz ehrlich, ich kann nicht sagen, was nach der 3. kommt. Wenn ich über meinen Skill nachdenke, bin ich jedoch echt zuversichtlich, dass ich bald … ja, zurück in Phase 2 falle. Obwohl ich schon ganz gern Phase 4 mal erleben würde.
Phase 2 dauert übrigens bei jedem unterschiedlich lange. Bei Etienne Gardé (Game One) sogar über ein Jahr, bei mir waren es aber auch schon knapp eine Hand voll Monate. Ich hätte Phase 2 ja nie verlassen, wenn nicht eben dieser Etienne und sein Kumpan Dennis auf Game One ein Format zu eben diesem Thema führen, „Knallhart Durchgenommen“.
Streng genommen sind das schlicht Let’s Plays, auf die ich neugierig geworden bin, weil ich selber nicht mehr vorhatte, DS weiterzuspielen.
Bis heute gibt es 9 Folgen, die jeweils von Eddies famosem Rap-Intro eingeleitet werden.

Ausgenommen Folge 8!
Abends schmiss ich den Player an, nachdem es über die Winterpause wochenlang kein neues KD gab. Hatte mich schon auf Eddies pubertären Sprechgesang gefreut, doch nichts da.

Stattdessen erklang die Stimme von Lady Meiko, die ihr ganz eigenes Edmundenzel-Intro performte. Nicht weniger pubertär.
BOMBE. Ich glaub, an dem Abend hab allein ich das Video hundert Mal laufen lassen (und am nächsten Tag im Auto gesungen), dabei gepflegt ignoriert, dass sie noch ne Menge anderes Zeug auf ihrem Kanal hat.
Wrecking Ball hat sie nämlich sauber mit Dark Souls gekreuzt, dabei ist dann was rausgekommen, das ich unbedingt bald auf eine CD pack.

Wenn es passiert und dieses gnadenlose Teufelsspiel mich wieder in die zweite Phase schmeißt, werde ich einfach Meiko so lange fragen, ob sie mir einen persönlichen Demon’s Souls-Song nachtigällert, bis sies tut – und mich damit verpflichtet, es wenigstens bis zum letzten Endboss zu zocken.

Übrigens … ich habe noch gar nicht erzählt, wie weit ich denn überhaupt gekommen bin. Also das Tutorial habe ich geschafft, zumindest die Kurzversion.
Dann war es jedoch im Anschluss der erste Armbrustschütze im Boletarian Palace, der mich aus den Latschen gekippt hat.
Als ich dann nach der Wiederbelebung feststellen musste, dass alle fiesen Gegner wieder da waren, joah – kam ich zu der Überlegung, dass es besser ist, wenn DS und ich getrennte Wege gehen.

Seit kurzem ist es wieder auf meiner Festplatte (gratis dank PS+), muss sich aber gedulden: Ich trainiere im Moment mit Dragon’s Dogma: Dark Arisen (gratis dank PS+), was den Souls-Spielen gar nicht sooo unähnlich ist.
Bloß wesentlich leichter.

Lady Meiko sieht, das erwähn ich mal nebenher, sogar nach was aus. Nur als kleiner Anreiz, ihr wisst schon.

Let strength be granted, so the world might be mended … so the world might be mended.
Muss doch zu schaffen sein!!!

Nachtrag, 29.04.2014: The world has been mended!
Ja, Tatsache, ich hab es gedurcht. Vor etwa einem Monat hatte ich ein paar Kumpel bei mir, im Halbsuff haben wir uns entschieden, ähnlich dem Edmundenzel-Format auf Game One es nachzuspielen. Und so entstand Chrarcerick, ein Tempelritter mit mächtigen Ahnen (CHRistian, mARCEl, patRICK). Ich spielte das Tutorial und starb erwartungsgemäß. Pflichtbewusst gab ich das Pad an Patrick ab.
Und der hat mal eben so das erste Level geknackt, inklusive Boss. Gestorben in 2-1, gab er das Pad an Marcel, der es immerhin bis zum Boss schaffte. Etwas übermütig spielte ich am Aufzug herum und … starb.
Da war der Tag vorbei, wir verabschiedeten uns.
Ich beendete noch Dead Island, was ich von David ausgeliehen hatte, und stürzte mich auf einen eigenen Tempelritter, dessen Hellebarde ich bis zum Schluss nicht abgab.

Umbasa.

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