Carolin – 34% der Wambologen

Moin moin!

Nachdem Christian mich schon so großzügig in seine Vorstellung geschummelt hat, lass ich auch mal von mir hören.

Ich bin Carolin, Baujahr 1989 und zwinge die beiden Kerle hier, mir was von ihren 50% abzugeben. Damit mache ich jetzt wohl 34% der Wambologen aus.

Nebst einer zwei Jahre jüngeren Schwester, die allerdings außer Sims und früher Pokémon nichts zockt, habe ich einen Freund und zwei Kater. Ersterer ist überhaupt erst Schuld daran, dass ich hier mitmischen kann, letztere muss ich noch dressieren sich nicht auf die Tastatur zu legen.

Zuerst zu meiner großen Beichte: Im Gegensatz zu Christian und David bin ich nicht wirklich mit Videospielen groß geworden. Bis zu meinem sechzehnten Lebensjahr waren lediglich immer mal wechselnde Gameboy-Versionen und die dazu passenden Pokémonspiele der einzige Kontakt mit Zocken, den ich überhaupt hatte, der erste Computer, den ich alleine anschalten (und später sogar dazu überreden konnte, ins Internet zu gehen!) war schon mit Windows 98 bestückt. Außerdem waren keine Spiele installiert, die über Solitair, Minesweeper und Co. hinausgingen.

Wie zur Hölle habe ich es also vom absoluten DAU bis hierher geschafft?!

Ganz einfach! Wie jedes vollpubertäre Miststück an Zicke (und ja, ich war echt schlimm), hatte ich eine Phase, in der ich das Internet vor allem des Chattens wegen mochte (wer jemanden in meiner Generation findet, der an knuddels vorbeigekommen ist, kriegt ‘nen Keks! Versprochen!). Und wer hätte es gedacht: ich hab da mal wen kennengelernt. Womit wir wieder bei meinem Freund wären, der Schuld an all dem hier ist.

Im Gegensatz zu mir hat mein Freund schon recht früh erste Kontakte mit dem Computer geknüpft und sehr viel vorm Bildschirm gehockt, wenn ich da war. Das hat mich allerdings nicht weiter gestört, da ich meistens dabeigesessen und ihm Anweisungen gegeben habe, was er meiner Meinung nach unbedingt mal tun solle. Er ist unzählige Male gestorben, ich habe ihn unzählige Male ausgelacht und wir hatten irgendwie beide unseren Spaß.

So richtig geändert hat sich diese Konstellation erst im Oktober 2007, als Hellgate: London erschien. Nach anfänglichem Gequietsche, sobald ein Zombie auch nur in Sichtweite kam, interessierte ich mich mehr für die Story dahinter und traute mich, meinen Freund das erste Mal auf die Zuschauertribüne zu befördern. Da ich selbst noch keinen PC hatte, ging das allerdings nur am Wochenende und das war mir zu blöd. Kurz nach meinem 18. Geburtstag fand ich es an der Zeit, mir einen eigenen Laptop zu holen, auch wenn ich das Ding mittlerweile auch für damalige Verhältnisse als Schrottkiste bezeichnen würde.

Wie dem auch sei: Sims lief, Hellgate: London lief (wenn auch nicht ganz so gut wie auf dem Rechner meines Freundes) und am allerwichtigsten: Die Chats liefen auch alle noch. An den Wochenenden durchforsteten wir also zu zweit  die Unterwelt Londons (und strapazierten dabei nicht nur das Internet sondern auch die Nerven meiner Schwiegermutter, die immer offline arbeiten musste), unter der Woche bestand meine Hauptbeschäftigung weiterhin aus Chatten. Knuddels war allerdings durch ein „moderneres“ Chatprogramm ersetzt worden, imvu. Dort lernte ich Leute kennen, die mich in die unendlichen Weiten der MMORPGs schubsten. Anders kann man das wirklich nicht nennen: Ich war heillos überfordert, ein völliger Noob und hatte von nichts eine Ahnung. Die längste Zeit verbrachte ich dabei in Metin2 und Runes of Magic. Trotz kurzer Liaisons mit Maestia oder Cabal war es vor allem Metin2, das mich über lange Zeit beschäftigte. Außerdem wurde die Schrottkiste von Laptop 2010 gegen einen mittelguten Festrechner ausgetauscht.

Im Laufe des letzten Jahres hörte ich allerdings quasi komplett mit MMORPGs auf. Die letzte Verbindung zu Metin2 besteht aus meiner Zugehörigkeit zum Moderatoren-Team (ja, ich bin eine der bösen Leute, die den armen, unschuldigen Spielern immer zu Unrecht Verwarnungen und Banns reindrücken) und einigen Leuten, die ich noch in Skype stalke oder sogar im RL treffe. In dieser Zeit habe ich mich verstärkt auf Singleplayer-Spiele gestürzt. Alice: Madness Returns, Skyrim oder Darksiders haben mir so manche Stunde vertrieben und jetzt, wo ich mir hier Alice als Bildchen ausgesucht habe, kriege ich richtig Lust, das Ganze nochmal von vorne zu starten.

Und, wundert sich schon jemand, wo die Konsolen geblieben sind? Tja, damit hab ich mich schon bei Christian unbeliebt gemacht: Wenn ich spiele, dann eigentlich nur am Rechner. Zwar bin ich im Besitz einer Wii, die ist allerdings meist nur an Silvester mit irgendwelchen Partyspielen im Einsatz (eine kurze Warnung hierzu: Tennis im angeheitertem Zustand führt zu zerbrochenen Lampen und umgekippten Gläsern!).

Sieht man mal von der Konsolenabstinenz ab, bin ich für fast alles zu haben. Ich spiele gerne im Koop, kann mich aber auch stundenlang durch Singleplayer-Welten wuseln. Mit Shootern kann ich zwar nicht immer was anfangen (ich find das Zielwasser nie), feiere aber Saints Row (the Third und IV) und Bioshock Infinite. Strategie- und Aufbauspiele sind nicht ganz meine Welt… außer ich kann Christian nebenbei ins Ohr weinen, wenn in Civilizations V mal wieder Bautrupps von Barbaren entführt werden. Tatsächlich sind viele Käufe im letzten Steam Summersale auf Christians Mist gewachsen, ich habe noch eine ziemlich lange Liste abzuarbeiten. Viiiiiieeeeel Material für hier, würd ich sagen!

Wenn ich grade mal nicht irgendwo in Himmelsrand nach verlorenen Ausrüstungsgegenständen suche (neben Pokémon X meine momentane Lieblingsbeschäftigung!), bin ich entweder im Forum unterwegs, um meine diabolischen Pläne, die Weltherrschaft an mich zu reißen zu verwirklichen, schreibe an einer meiner Geschichten (obwohl… momentan ist es nur eine, an der ich schreibe. Egal!), lass mir die Finger von meinen beiden Miezetatzen zerkratzen oder bin gerade beim Musik machen. Nur um danach doch wieder vorm PC zu hängen und irgendwem die Ohren vollzuquietschen, sollte ich mich irgendwo erschrecken.

In diesem Sinne:

Habe ausgequietscht!

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2 Antworten zu Carolin – 34% der Wambologen

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